Psychotherapie (HP)

mittel- bis langfristig

Die Einzeltherapie bietet einen geschützten Rahmen, an dem wir einem längerfristigen, persönlichen Leiden auf den Grund gehen können. Anlässe hierfür können sein:

– wiederkehrende Themen, Beschwerden oder Symptome, die uns persönlich beeinträchtigen
– Konflikte in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen, die scheinbar einem bestimmten Muster folgen
– belastende Fragestellungen, die in der Auseinandersetzung mit unserer Biografie auftauchen
– Gefühle der Verstrickung mit dem System unserer Herkunftsfamilie
– Leidvolle Emotionen wie Einsamkeit, Gefühle von Schuld oder Versagen, Ängste, Aggressionen, unerfüllter Sehnsucht.

Mitunter setzen Menschen die Inanspruchnahme psychotherapeutischer Unterstützung  mit dem Eingeständnis von Schwäche gleich. Tatsächlich liegt hier jedoch die große Chance, das eigene Erleben von Ausweglosigkeit zu bejahen und sich dafür ein Höchstmaß an Selbstzuwendung zuzugestehen.

„Wenn wir der Wahrheit näher kommen, ist Angst eine natürliche Reaktion.“
(Pema Chödrön)

Menschen, die sich vom Leben „festgenagelt“ fühlen, könnte die Welt nicht dualistischer erscheinen. Sie machen die Erfahrung von Gut und Schlecht, Richtig und Falsch, Freund und Feind, Hoffnung und Furcht. Was machen wir an diesem Punkt?
Das Leben lädt uns mit all seinen Schattierungen zur liebevollen Annahme dessen ein, was uns in der Tiefe ausmacht. Dazu zählt unsere Geschichte ebenso wie unser aktuelles Lebensumfeld und unsere Sehnsüchte. Wir dürfen unser Leiden in diesem größeren Zusammenhang verstehen, um alte Verstrickungen sanft, aber bestimmt aufzulösen und neue Verhaltensformen zu erproben – oder um sich mit dem zu versöhnen, was momentan nicht zu ändern ist.

Der Therapieprozess ist ein längerfristiges Geschehen, eine Sitzung umfasst bis zu 90 Minuten.

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