Systemische Therapie

Wir dürfen darauf vertrauen, dass die zur Veränderung einer Problemlage erforderlichen Werkzeuge bereits in einem leidenden System vorhanden sind – ganz gleich, ob es sich dabei um eine Familie, ein Paar oder eine Einzelperson handelt. Die Systemische Therapie schenkt bisherigen Lösungsversuchen besondere Achtung und würdigt ausdrücklich unsere vorhandenen Ressourcen.

Symptome stellen Regulierungsversuche innerhalb einer Einheit dar; die Systemische Therapie sucht nach alternativen Betrachtungs- oder Verständnisweisen. Eine „Störung“ ist nicht losgelöst von einem (Familien-)System und dessen Wertvorstellungen zu verstehen. So können auffälliges Verhalten oder verfestigte Konfliktmuster häufig dann ihren tieferliegenden Sinn offenbaren, wenn sie innerhalb des größeren Bezugsrahmens betrachtet werden. Es gilt, sowohl die persönlichen Bedürfnisse und „Antreiber“ einer Person zu würdigen – als auch die Dynamik des Familiensystems, dem sie entstammt.

Die Systemische Therapie gilt in Deutschland seit 2008 als wissenschaftlich anerkanntes Psychotherapieverfahren.

 


 

 

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