Mutter-Tochter-Begegnung


„Berühren und Loslassen“

 

Ein Gruppenangebot für Mädchen (von 14-16 Jahren) und ihre Mütter;
gemeinsamer Entwicklungsraum an 6 Wochenenden (jeweils Freitagabend und Samstag)

Ein Zyklus kann ab einer Gruppengröße von 6 Teilnehmerinnen starten (mindestens 3 Mütter und 3 Mädchen). Das Angebot kann auch von einer bestehenden Gruppe gebucht werden.

Sollten Sie Interesse oder weiteren Fragen haben, können Sie mir jederzeit eine unverbindliche Mail senden: Kontakt .

 

                                                        


Unsere Lebensreise hält ständig neue Erfahrungen für uns bereit – der Weg vom jungen Mädchen zur weisen Frau steckt voller Abenteuer! Da ist es gut, wenn wir als Tochter bei der Mutter Zuflucht finden – und wenn wir als Mutter der Tochter Halt geben können.

Doch was geschieht, wenn sich die Wege allmählich voneinander lösen? Wenn bewährte Traditionen und Regelwerke nicht mehr greifen und die Beziehung zwischen uns als Mutter und Tochter plötzlich aus der Balance gerät? – Wo unser Verhältnis früher von Fürsorge und Bindung geprägt war, stehen nun oft Meinungsverschiedenheiten und abweichende Interessen im Vordergrund. Viele Mädchen fühlen sich häufig in Frage gestellt und ziehen sich zurück; Mütter beklagen, dass sie ihre eigene Tochter plötzlich nicht wiedererkennen.

 

Verglichen mit Naturvölkern in Afrika oder mit indianischen Kulturen, denen es an Initiationsriten und Übergangsbräuchen nicht mangelt, haben wir es vergleichsweise schwer. Unser Gesellschaftssystem bietet uns wenig Raum, um würdevoll miteinander neue Formen der Auseinandersetzung zu erproben. Nur selten finden wir im Alltag einen angemessenen, geschützten Rahmen für gemeinsames Wachstum und gleichzeitige Autonomiebewegungen.

 

In Zeiten von Generationenübergängen können wir aber großen Nutzen aus einem guten „Mentoring“, aus einer allparteilichen Führung und aus unterstützenden Ritualen ziehen. Damit werden die z.T. gegensätzlichen Impulse von Mutter und Tochter nicht nur anerkannt; sie stellen vielmehr den Treibstoff für eine neue Beziehungsgestaltung dar. Hier setzt die „Mutter-Tochter-Begegnung“ an.

 

Ziele der „Mutter-Tochter-Begegnung

Das Gruppenangebot möchte Töchter und Mütter darin unterstützen, die guten Absichten und Bedürfnisse zu erkennen, die hinter ihren Auseinandersetzungen liegen. Dies kann mit mehr Leichtigkeit gelingen, wenn wir unsere Herzen sprechen lassen.

Die Stimme unseres Herzens  können wir am deutlichsten hören, wenn wir Raum erhalten für die Begegnung mit uns selbst; wir können lernen, ihr zu vertrauen, wenn wir von Gleichgesinnten getragen sind; wir können sie wahrhaftig äußern, wenn wir uns geschützt fühlen. So kann unsere innere Wahrheit  verständlicher werden.

Ziele des Angebotes sind unter anderem:

 

– Anerkennen, welcher Weg hinter uns (Mutter und Tochter) liegt;

   Würdigung der gemeinsamen Geschichte, der Sorgen und Freuden

– Gemeinsames Lachen, gemeinsame Entspannung

– Achten der jeweiligen, unvergleichlichen Beziehung, in der es nun um neue
Standort-Bestimmungen geht

– Aufspüren, welche Sehnsucht mich am aktuellen Punkt meiner Lebensreise bewegt

– Raum für Aussprache; Aufspüren höherer Werte, die den Konflikten zugrunde liegen

– Erproben neuer Kommunikationsformen

– Nutzen von „Gruppenweisheit“ und Getragen-Sein in der Gemeinschaft

– Nutzen von Peergruppen: Mütter und Töchter können durch Angehörige ihrer
Generationen gestärkt werden

– Spaß, Humor und Selbstironie (wieder-)entdecken

– Raum finden für Verabschiedung von Vergangenem oder Unerfülltem

– Zukunftsentwürfe wagen

 

Inhalte und Methoden

 

Je nach Gruppenzusammensetzung und Befindlichkeiten der Teilnehmerinnen können unterschiedliche Methoden Anwendung finden. Um einen individuellen und geschützten Rahmen zu gewährleisten, wird die Gruppengröße 14 Personen nicht überschritten.

 

Achtsamkeitsbasierte Übungen
und Erfahrungen der Kontemplativen Psychologie
ermöglichen neue Begegnungsräume

*

Rituale wirken unterstützend und geben Orientierung;
sie erkennen die Würde aller Teilnehmerinnen an

*

Unterschiedliche Formen der Gesprächsführung
(Zwiegespräche, Gewaltfreie Kommunikation u.a.)
eröffnen neue Möglichkeiten eines respektvollen Austausches

*

Die Anerkennung der Kräfte „Bindung“ und „Autonomie“
macht deutlich, in welchem Spannungsfeld Mütter und Töchter
miteinander stehen. Das Üben von „Berühren und Loslassen“
(„Touch & Let go“) kann im Alltag zu mehr Gelassenheit führen

*

Die Systemische Betrachtungsweise erkennt den Stellenwert
der M-T-Beziehung innerhalb des größeren Familiensystems an

*

Aspekte der Multifamilientherapie nutzen den gemeinsamen
Erfahrungsaustausch mit ähnlich Betroffenen;
jede Mutter, jedeTochter ist Expertin auf ihrem Gebiet

*

Rollenspiele erlauben uns einen humorvollen Umgang
mit unseren Eigenarten – und mit denen der anderen

*

Arbeit in Peergruppen:
während eine Generation in der Mitte des Kreises arbeitet,
sind die Angehörigen der anderen Generation stille Zeugen
und unterstützen mit ihrer Präsenz; zudem sind exklusive
Arbeitseinheiten für jede Gruppe vorgesehen

*

Arbeit in Untergruppen:
a)  „Mutter-Tochter-Tausch“:
Gesprächsführung mit einer mir fremden Mutter/
Tochter gewährt zunächst Abstand und erhöht die
Empathie für die andere Generation
b) „Mutter-Tochter-Coaching“:
Mutter und Tochter arbeiten miteinander und werden
dabei von einer anderen Mutter-Tochter-Paarung unterstützt

 

 

Termine

 

Fortlaufender Gruppenprozess an 6 Wochenenden – jeweils ein Abend und Folgetag (inkl. 1h Mittagspause).

Freitags 19:30 – 22:00 Uhr
Samstags 11:00 – 16:30 Uhr (inkl. 1 h Mittagspause, gemeinsames Buffet)

 

Veranstaltungsort

 

„Der Raum“

Alt Eschersheim 50 (U-Bahnstation „Weißer Stein“, S-Bahnhof Eschersheim)

60433 Frankfurt

 

Bitte mitbringen:

 

– bequeme Kleidung, warme Socken

– Mineralwasser oder Tee

– Beitrag zum gemeinsamen Mittagessen am Samstag

 

Kosten

 

790,- € Mutter-Tochter-Pauschale für die gesamte Laufzeit (395,- € p.P.) Bei Vorauszahlung reduziert sich der Betrag auf 750,- € (375,- p.P.).

Bei Anzahlung (s. „Anmeldung“) wird der Restbetrag nach dem ersten Wochenende fällig.

 

Sollten Sie sich aus finanziellen Gründen gezwungen sehen, von einer Teilnahme abzusehen, sprechen Sie mich bitte an. In Sonderfällen ist eine Reduzierung möglich.

 

 

Anmeldung

 

Die Teilnehmerinnenzahl ist auf 14 Personen begrenzt ist.
Mit der Anmeldegebühr von 130,- € ist das erste Wochenende verbindlich gebucht. Ab dem zweiten Wochenende ist die Teilnahme für den gesamten Zyklus bindend, um einen geschützten Rahmen für alle Beteiligten zu gewährleisten und vertiefte Gruppenerfahrungen zu ermöglichen.

Anfragen und Anmeldung über meine Kontaktseite

 

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