Elternkurse

Mein Kind mit dem Herzen sehen

Kontemplative Supervision für Eltern

(derzeit montags 19.30 – 21.00 Uhr)


In vielen Familien ist das Leben bestimmt von hochwirksamen Alltagsstrukturen, starker Funktionalität und klaren Rollenvorstellungen. Bei zunehmendem Stress können Gefühle von Enge und Starre entstehen.
Die „Kontemplative Supervision“ lädt uns dazu ein, berührbar zu werden für Eindrücke, die uns im Alltagsgeschehen oftmals entgehen. Wir haben Gelegenheit,

• Innezuhalten und Einsicht in unsere üblichen Verhaltensmustern zu gewinnen
• einen frischen Blick auf Menschen zu werfen, die uns am Herzen liegen
• unserer Beziehung zu unserem Kind besondere Würdigung zu schenken
• durch die Rückmeldungen anderer Eltern neue Aspekte wahrzunehmen.

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Die erste Phase eines Treffens dient achtsamkeitsbasierten Übungen. Dies hilft uns dabei zu entschleunigen, präsent zu sein und einen freundlichen Umgang mit uns selbst zu pflegen. Zudem öffnen wir uns den Erfahrungen anderer Teilnehmer/innen.

In der zweiten Phase stellt ein Elternteil sein eigenes Kind vor und beschreibt bestimmte Aspekte möglichst neutral und präzise. Wenn wir es dabei wagen, auf herkömmliche Bewertungen und Interpretationen zu verzichten, können wir tiefere Einblicke in unsere Denkmuster gewinnen. – Als Zuhörende verzichten wir auf Hypothesen und üben wir uns darin, mit allen Aspekten unseres Daseins präsent zu sein. Unsere Körperempfindungen, Gefühle und inneren Bilder helfen dabei, Informationen freizulegen, die sich einer analytischen Betrachtungsweise häufig entziehen.

Der Kurs bietet keine neuen Lösungen oder Handlungsstrategien, sondern lädt ein zu einem versöhnlichen Umgang mit dem, was sich im Alltag vor uns ausbreitet.

 

Bei Interesse schicke ich Ihnen gerne mein ausführliches Konzept „Kontemplative Supervision für Eltern“ zu:

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Unser Kind im familiären Kontext


Alle Persönlichkeitsmerkmale von Kindern sind in einen Familienkontext eingebettet. Ein Blick auf die elterliche Biografie kann sich lohnen, um zu beleuchten:

– welche Kindheitserfahrungen habe ich im Umgang mit den Themen meines Kindes gemacht?

– was haben meine Eltern von mir erwartet – was erwarte ich von meinem Kind?

– haben die Besonderheiten meines Sohnes/ meiner Tochter möglicherweise eine Bedeutung im familiengeschichtlichen Kontext?

Je nach dem, was uns hilfreich erscheint können wir mit systemischen Methoden, z. B. Genogramm oder Familienbrett arbeiten.

Kurse und Themenschwerpunkte auf  Anfrage.

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