Einzelarbeit

 

Einzeltherapie

Die Einzeltherapie bietet einen geschützten Rahmen, in dem die Arbeit mit belastenden Lebensthemen und die wertschätzende Auseinandersetzung mit sich selbst stattfinden kann. Durch die Betrachtung der größeren Zusammenhänge, in die ein Problem eingebettet ist, kann das eigene Leiden leichter verstehbar und dadurch wandelbar werden. Alte Verstrickungen können sanft, aber bestimmt gelöst, neue Perspektiven und Verhaltensweisen erprobt werden. Versöhnungsarbeit erleichtert den Umgang mit Lebensumständen, die nicht eigenmächtig zu ändern sind.
Anlässe für Einzetherapie können sein:

– Krisenzeiten (Trennung, Verlust, Krankheit)
– wiederkehrende Beschwerden oder Symptome
– traumatische Erfahrungen
– zwischenmenschlichen Konflikte,  die scheinbar einem bestimmten Muster folgen
– Wunsch der heilsamen Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie
– Gefühle der Verstrickung mit der Herkunftsfamilie oder einzelnen Angehörigen
– Leidvolle Emotionen wie Einsamkeit, Schuld- oder Versagensgefühle, Angst, Aggression, unerfüllte Sehnsüchte.


***

Systemisches Coaching

Das Coaching ist ein zeitlich begrenzter Prozess der gezielten Impulsgebung von außen. Es ist auf die Handhabbarkeit eines Anliegens ausgerichtet und zielt darauf ab, unsere Selbstwirksamkeit wiederherzustellen oder zu erhöhen.
Wir selbst sind Experte sowohl für unser Problem als auch für mögliche Lösungen. Auf Grundlage einer konkreten Fragestellung nehmen wir beim Coaching ein Thema genau unter die Lupe und erhalten Hilfestellung und Anregung beim Suchen, Finden oder Kreieren neuer Wege. Dabei wird unser Anliegen auch im größeren Zusammenhang unserer Persönlichkeit, unseres Lebens-/ Arbeitskontextes und der dadurch bedingten Möglichkeiten und Hindernisse betrachtet.

***


Krisenintervention: Die Wartezeit bis zum Therapiebeginn überbrücken

Das Warten auf einen Therapieplatz ist für viele Menschen eine Zeit großer Herausforderung. Sie sind eigentlich „startklar“ – und fühlen sich nicht selten hingehalten oder nicht ernst genommen. Das kann zu Resignation oder gar zu der Aufgabe eines Therapievorhabens führen.
Therapiebereite Menschen befinden sich meist in einer akuten Krise – und Krisenzeiten bergen häufig ein enormes Potenzial an Einsichtsfähigkeit! Um diese kostbare Phase nicht ungenutzt verstreichen zu lassen, kann sich die Inanspruchnahme einzelner Beratungstermine lohnen. Sie bieten Raum, um

– aufgefangen und gehört zu werden
– erste Orientierung zu finden
– akute Fragestellungen zu erörtern
– den bevorstehenden Therapieprozess innerlich anzubahnen.

***

Mitfühlender Austausch

Hier dürfen wir wagemutig unsere konzeptuellen Vorstellungen von Beratung und Therapie fallenlassen. Bei der Bearbeitung Ihres/deines Anliegens bürsten wir regelrecht „gegen den Strich“ unserer Konventionen: Wir begeben uns auf eine gemeinsame Ebene und begegnen einander paritätisch. Nicht als Therapeut und Klient, Coach und Coachee sitzen wir voreinander – sondern als zwei Menschen im mitfühlenden, freundschaftlichen Austausch.
Gemeinsam lassen wir von unseren gewohnten Haltegriffen oder Schutzmechanismen ab. Wir verzichten so gut wir können auf Kontrolle, Reflexion und Analyse und sind wachsam für Momente, in denen Abwehr oder Vermeidungstendenzen auftauchen. Dadurch halten wir den Raum offen für Emotionen und der ihr zugrunde liegenden Weisheit.

Wir sind eingeladen zu unerschrockener Ehrlichkeit und Freundlichkeit uns selbst gegenüber, denn durch das unvoreingenommene Teilen einer Empfindung wird innewohnende Gesundheit erlebbar. Das Leiden kann heilsame Wandlungsmomente erfahren.
Eine Sitzung beinhaltet vorbereitende Achtsamkeitsübungen.

***

Achtsamkeitstraining

Achtsamkeit ist eine jahrtausendealte Praxis zum Erkenntnisgewinn und zugleich ein hochmodernes Werkzeug zur Stressreduktion. Die positiven Auswirkungen sogenannter Achtsamkeitsübungen sind vielfach durch klinische Studien nachgewiesen und längst zum Gegenstand der Hirnforschung geworden.
Gerne leiste ich Unterstützung, wenn die Übertragung von der „Übung“ in den Alltag schwerfällt. Es kann hilfreich sein,

– die persönliche Motivation für das Üben von Achtsamkeit zu klären:
Welche Sehnsucht veranlasst mich?
Welchen Leidensdruck habe ich?
Wo will ich hin?

– die individuelle Konstitution zu berücksichtigen:
Welcher „Typ“ bin ich?
Was gelingt mir leicht, was fällt schwer?
Welche Form der Übung entspricht mir?

– die äußeren Lebensumstände zu berücksichtigen:
Wie ist mein Alltag strukturiert?
Wie und wo kann Platz für regelmäßiges Üben entstehen?

– den Hintergrund möglicher Widerstände aufzuspüren:
Was sind „gute Gründe“ für das Nicht-Praktizieren?
Wie gehe ich mit inneren Widerständen um?
Wie möchte ich in meinem Leben Prioritäten setzen?

Diese und andere Fragen können aus der „Pflichtübung Achtsamkeit“ ein kostbares Erfahrungsfeld der Selbstzuwendung werden lassen.
Gerne stelle ich mit Ihnen/mit euch einen Plan über mehrere Sitzungen auf.
Voraussetzung ist Ihre/deine Bereitschaft, zwischen den einzlenen Treffen tatsächlich zu üben, denn: Grundlage für echten Erkenntnisgewinn ist die persönliche Erfahrung.

***

Singen und Tönen

Immer mehr Menschen spüren die Sehnsucht nach der Heilkraft des Singens und Tönens. Die Einzelstunde bietet einen wertschätzenden und unvoreingenommenen Rahmen, um den eigenen Regungen und Tönen auf die Spur zu kommen. Vielleicht möchten sie im Stillen schwingen – oder auf sanften Pfoten einen Weg nach außen suchen – oder im gemeinsamen Gesang den ganzen Raum erfüllen.
Du hast Wünsche frei und darfst

– mit inneren und äußeren Geräuschen experimentieren
– deiner momentanen Befindlichkeit Klang geben
– deinen eigenen Rhythmus aufspüren
– dein Lieblingslied singen
– ein Mantra tönen, das deine Sehnsucht transportiert.

Ich unterstütze dich mit meiner eigenen Sehnsucht und meinem Know-How. Wenn du möchtest, belgeiten uns wohlgesonnene Helfer in Form kleiner Percussions- und Harmonie-Instrumente.

 

 

Comments are closed.